Dank der Rutsche geht´s runter!© jalag-syndication.deDank der Rutsche geht´s runter!

Baumhaus

Zwei Meter über dem Boden tobt das Leben: Die Plattform zwischen großen Bäumen ist für die Kinder der schönste Spielplatz der Welt.

Wie wäre es, wenn wir ein Baumhaus bauen? Eltern sollten diese Frage erst stellen, wenn sie sie für sich schon mit „Ja“ beantwortet haben. Denn für die Kinder ist sowieso alles klar: Es gibt nichts Besseres als einen Platz zum Spielen, den man nur durch Klettern erreicht und der ein bißchen versteckt liegt, aber trotzdem vollen Überblick über die Welt rundherum erlaubt.

Die Suche nach dem Platz ist meist einfach. Wenn es nur einen großen Baum gibt, kann das Haus entweder zwischen stabile Seitenäste in die Krone hinein oder an den Stamm angebaut werden. Gibt es mehrere dicht zusammenstehende Bäume, kommt das Haus dazwischen. Natürlich muss es gar nicht unbedingt ein richtiges Haus sein. Schon ein geräumiges, stabil gebautes Podest ist ein toller und sehr wandelbarer Spielplatz: Die Fantasie der Kinder macht daraus mal eine Höhle, dann eine Burg, ein Piratenschiff oder eine Hütte im Urwald. Das sieht man deutlich am großen Foto. Obwohl es den Kindern streng verboten war, die halbfertige Piattform zu betreten, waren sie nicht zu bremsen.

Standardkonstruktionen gibt es beim Baumhausbau praktisch nicht, denn alles hängt vom Stand, von der Wuchsform und von der Stabilität der Bäume ab. Das ist bei diesem Podest gut zu erkennen. Seine vieleckige Form ergab sich aus der Stellung der Bäume zueinander und daraus, dass die Rutsche genau auf dem Rasen enden sollte. Es ist an drei Bäumen befestigt – geschraubt, gehängt und auf eine Zange aufgelegt – und mit drei Pfosten abgestützt.

Junge klettert© jalag-syndication.deJunge klettertZoom

Junge klettert

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Junge klettert

Klettern auf der Strickleiter erfordert Geschicklichkeit. Wer es nicht schafft, fällt weich: Der Boden ist mit Rindenmulch abgedeckt.

Glocke© jalag-syndication.deGlockeZoom

Glocke

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Glocke

Achtung, Besuch! Mit der Schiffsglocke können sich Gäste anmelden und Bewohner Alarm geben.


Baumhaus Plattform© jalag-syndication.deBaumhaus PlattformZoom

Baumhaus Plattform

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Baumhaus Plattform

Drei Bäume umgeben das geräumige Podest. Das Geländer ist noch im Bau. Eine zweite Latte sowie eine Belegung mit senkrechten Brettern machen es kindersicher.


Spielplatz für Kletterkünstler

Ein gezeichneter Plan ist für die Berechnung der Materialmengen wichtig, doch eigentlich entsteht das Baumhaus an Ort und Stelle. Zunächst errichtet man nämlich ein provisorisches Grundgerüst aus langen Latten und einigen Pfosten, das mit Schraubzwingen und Spanngurten zusammengehalten wird. In diesem Stadium kann man ausprobieren, wo die Pfosten stehen müssen und welche Form das Podest überhaupt haben wird.

Wenn alles passt, wird es ernst: Die Lagerbalken werden auf Maß geschnitten, Pfostenhülsen eingeschlagen, Pfosten gesetzt. Dann können die Lagerbalken montiert werden – erst die äußeren, dann, wenn nötig weitere, die je nach Form des Podests auch diagonal zwischen den Pfosten verlaufen können. An den Bäumen wird das Podest fest, aber flexibel befestigt, denn Bäume können sich im Wind bewegen. Schließlich kommen die Dielen – bei einem vieleckigen Podest wie diesem Feinarbeit.

  1. Zeichnung mit Maßen© jalag-syndication.deZeichnung mit MaßenZoom

    Bäume und Pfosten sind die Stützen des Podests. Das umlaufende Geländer soll bei diesem Podest in die Wände des geplanten Hauses integriert.

  2. Podest ausrichten© jalag-syndication.dePodest ausrichtenZoom

    Mit Latten, Pfosten und Schraubzwingen wird an Ort und Stelle festgelegt, wie das Podest aussehen wird.

  3. Rahmen verstärken© jalag-syndication.deRahmen verstärkenZoom

    An den Ecken wurde der Lagerholz- Rahmen mit Streben verstärkt.

  4. Ecken © jalag-syndication.deEcken Zoom

    An rechtwinkligen Ecken können die Rahmenhölzer mit Bolzen am Pfosten verschraubt werden.

  5. Bewegliche Verbindung© jalag-syndication.deBewegliche VerbindungZoom

    Bewegliche Verbindung: Der dünne Stamm klemmt zwischen Latte und Lagerholz und das Podest liegt lose auf.

  6. Aufhängen© jalag-syndication.deAufhängenZoom

    Es kann auch aufgehängt werden. Ein untergelegter Streifen Gummi verhindert, dass das Seil einschneidet. Bild 2 zeigt das Provisorium mit Spanngurt.

  7. Knoten © jalag-syndication.deKnoten Zoom

    Der Blick von unten: Viele Knoten halten gut.

  8. Lagerholz anschrauben© jalag-syndication.deLagerholz anschraubenZoom

    Wird das Lagerholz direkt an den Stamm geschraubt, sollten die Schrauben übereinander sitzen, weil der Saftfluss des Baums am wenigsten gestört wird.

  9. Keil einsetzen© jalag-syndication.deKeil einsetzenZoom

    Das letzte Brett ist durchlaufend und deckt so die Schrägschnitte ab. Der verbleibende Keil wird mit einem Stück Restholz ausgefüllt.

  10. Rutsche verschrauben© jalag-syndication.deRutsche verschraubenZoom

    Im letzten Schritt die Rutsche mit nichtrostenden Holzschrauben (3,5 x 30 mm) am Podest befestigen.

Junge im Tipi© jalag-syndication.deJunge im TipiZoom

Junge im Tipi

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Junge im Tipi

Bücher, die beim Bauen helfen

Einfach und originell sind die Bau- und Bastelvorschläge, die in diesem Buch gemacht werden. Die meisten der 40 Projekte sind schnell zu realisieren, so zum Beispiel der Hänge-Tipi, der aus einem Pfosten, einer Bodenplatte, vier starken Seilen und einem Stück Stoff entsteht. Die Spanne der Themen reicht vom schnell gebauten Eimer-Grill über die mobile Sichtschutzwand, einen Hänge-Liegestuhl oder ein Sari- Zelt bis hin zu Gartendekorationen, Rezepten und Spielanleitungen.

Buch: "Draußen wohnen"© PRBuch: "Draußen wohnen"Zoom

Buch: "Draußen wohnen"

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Buch: "Draußen wohnen"

Das einzige wirklich aufwendige ist ein großes Podest, das rund um einem Baum gebaut wurde. Clare Matthews, Clive Nichols, „Draußen wohnen“, 160 Seiten, 350 Farbfotos, 19,95 Euro, Kosmos Verlag, ISBN 978-3-440-11028-7


Jungs spielen auf dem Baumhaus© jalag-syndication.deJungs spielen auf dem BaumhausZoom

Jungs spielen auf dem Baumhaus

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Jungs spielen auf dem Baumhaus

Kinder auf Gerüst© jalag-syndication.deKinder auf GerüstZoom

Kinder auf Gerüst

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Kinder auf Gerüst

Mit Vergnügen lesen, lernen, bauen

Weil kein Baum dem anderen genau gleicht, braucht man solide Grundkenntnisse, um selbst ein Baumhaus zu bauen. David und Jeanies Stiles vermitteln diese Kenntnisse ebenso umfassend wie unterhaltsam, von Material und Werkzeug über Konstruktionen und Verbindungstechniken bis zu Tricks, die sich aus langjähriger eigener Baupraxis entwickelt haben. Buch: "Baumhäuser selber bauen"© PRBuch: "Baumhäuser selber bauen"Zoom

Buch: "Baumhäuser selber bauen"

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Buch: "Baumhäuser selber bauen"

Die fertigen Baumhäuser verführen endgültig: Sie sind fantasievoll und gelungen. David und Jeanie Stiles, „Baumhäuser“, 126 Seiten, zahlreiche, zumTeil farbige Abbildungen, 19,80 Euro, Verlag Th. Schäfer, ISBN 3-87870-579-4


Erstmal die Aussicht genießen© jalag-syndication.deErstmal die Aussicht genießenZoom

Erstmal die Aussicht genießen

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Erstmal die Aussicht genießen

Gebaute Träume

Piratenschiff oder Spukschloss, fliegender Teppich oder Vogelnest: Hier gibt es Vorlagen, Materiallisten und Zuschnittpläne für zwölf Fantasiebauten. Das Besondere daran: Die meisten kommen ohne zusätzliche Stützpfosten aus. Wer es ein bisschen schlichter haben möchte, kann die Pläne leicht abwandeln oder nach denselben Prinzipien eigene Bauten entwerfen. Buch: "Baumhäuser"© PRBuch: "Baumhäuser"Zoom

Buch: "Baumhäuser"

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Buch: "Baumhäuser"

In der ausführlichen Einleitung geht es um Grundsätztliches wie die Auswahl des Baums, Materialien, Verbindungstechniken, Werkzeuge. David Parfitt, „Baumhäuser“, 160 Seiten, 150 Farbfotos, 103 Schwarzweißbilder und Pläne, 19,90 Euro, Verlag Eugen Ulmer, ISBN 3-8001-5092-100

SELBER MACHEN 10/2007

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Eine Kettensäge haben Sie. Einen Baum, den Sie fällen wollen auch. Doch Halt - bevor Sie loslegen, müssen Sie sich noch richtig anziehen! Schutz für Augen, Ohren, Hände und Füsse ist vorgeschrieben. Und eine Schnittschutzhose. Hier steht, welche Sie kaufen und tragen sollten.

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