Zaun auswählen© jalag-syndication.deZaun auswählen

Welcher Zaun passt zu Ihrem Haus?

Probieren geht über Geld ausgeben: Mit unseren Modellzäunen können Sie herausfinden, was am besten aussieht. Und anhand der Checkliste stellen Sie fest, was Sie wirklich brauchen.


Fotos© jalag-syndication.deFotosZoom

Fotos

© jalag-syndication.de

Fotos

Bei kostspieligen Projekten lässt sich durch gründliche Vorbereitung viel Geld sparen. So auch beim Bau eines neuen Zauns. Schließlich geht es dabei nicht nur um Schönheit, sondern auch darum, welche Art von Zaun überhaupt zum Stil des Hauses passt und welche aus praktischen Erwägungen heraus in Frage kommt.

Faustregeln helfen da nicht viel weiter, denn jedes Haus und jede Situation ist ein bißchen anders. Immerhin kann man auf dem Papier einiges ausprobieren, und dafür finden Sie auf diesen Seiten die Hilfsmittel. Wir haben beispielhaft sieben Zauntypen zeichnen lassen, die Sie kopieren, ausschneiden und auf ein Fotos Ihres Hauses legen können. Die gezeichneten Zäune passen in der Größe ungefähr zum Haus, wenn es ähnlich wie im Beispiel relativ bildfüllend aufgenommen und im Format 15 x 18 cm abgezogen wird. Fotografieren Sie Ihr Haus am besten von der Straße aus, so dass die Bordsteinkante etwa parallel zur Bildkante verläuft.

Falls Sie bei unseren Zäunen nicht das Passende finden, können Sie sich natürlich auch aus Prospekten von Zaunherstellern herauskopieren, was Ihnen gefällt. Vergrößern Sie sie auf die Größe der hier gezeigten Zäune.

Checkliste: So finden Sie Ihren Zaun

Welche Funktion soll der Zaun haben?

• Soll er das Grundstück sichern?

• Soll er Kinder und Hunde hindern, auf die Straße zu laufen?

• Soll er den Garten nur optisch einfassen?

• Soll er als Teil des Gartens wirken?

• Soll er blickdicht sein?

Welche Form, welche Farbe würden passen?

• Liegt das Haus in der Stadt, auf dem Dorf?

• In Alleinlage oder in einer Siedlung?

•Welche Einfriedungen gibt es in der Nachbarschaft?

•Welchen Stil hat das Haus?

•Welche Farben und Materialien dominieren am Haus bzw. im Garten?

Welches Material ist am besten geeignet?

•Wollen Sie den Zaun selber bauen?

• Können Sie Zeit für die Pflege aufwenden oder eher nicht?

• Haben Sie Helfer für den Bau zur Verfügung?

• Soll der Zaun Jahrzehnte halten, oder verändern Sie gern mal etwas?

• Möchten Sie den Zaun individuell gestalten?

• Soll der Zaun ins Auge fallen oder sind Ihnen die Pflanzen wichtiger?

Wie teuer darf es sein?

• Ist es notwendig, das ganze Grundstück einzuzäunen?

• Muss für alle Grundstücksgrenzen das gleiche Material verwendet werden?

• Ist die Hilfe von Handwerkern nötig, oder lässt sich das Material gut selbst verarbeiten?

• Ist die Entsorgung des Materials kostspielig, wenn der Zaun mal ersetzt werden muss?

Welche gesetzlichen Vorschriften gelten für den Wohnort?

Zierde oder Sicherung

Planen Sie Zaun und Vorgarten zusammen

Der Zaun wird oft als Visitenkarte des Hauses (oder besser: seiner Bewohner) bezeichnet. Er ist das Erste, was der Besucher oder Passant zu sehen bekommt, und manchmal auch das einzige, weil er als hoher Sichtschutz keinen Durchblick erlaubt.

Meistens jedoch sind Vorgarten und Haus weniger dicht abgeschottet und der Blick über den Zaun ist willkommen. Der Weg zum Haus, die Einfahrt fürs Auto, ein Carport, der Platz für die Fahrräder und die Mülltonnen, der Briefkasten. Schließlich die Fassade des Hauses, Bäume, Sträucher, Blumenbeete, Kübelpflanzen. Wenn die Gestaltung gelungen ist, fügen sich alle diese Elemente zu einem harmonischen Bild zusammen. Dabei bilden Hausfassade und Zaun den Rahmen, der den Vorgarten-Raum einfasst und zur Geltung bringt. Das bedeutet, dass Haus und Zaun im Gleichgewicht stehen sollten: Ein wuchtiger Zaun harmoniert nicht mit einem kleinen, eher unscheinbaren Haus und umgekehrt passt ein bescheidener Zaun nicht zur Prachtvilla.

Der erste Schritt: messen und rechnen

Die ungefähre Länge der Grundstücksgrenzen ist aus dem Lageplan vom Katasteramt zu ersehen, doch am Messen an Ort und Stelle führt kein Weg vorbei. Zeichnen Sie sich den Grundriss Ihres Grundstückes auf und tragen Sie die ermittelten Maße dort ein. Gemessen wird mit einem möglichst langen Bandmaß von Grenzstein zu Grenzstein. Einfahrt und Weg zum Haus sollten eingetragen sein; so wird klar, wo überhaupt Zaunelemente gebraucht werden.

Wenn der Vorgarten insgesamt neu gestaltet wird, kann man die Toröffnungen so anordnen, dass so viel wie möglich mit ganzen Zaunelementen gearbeitet werden kann. Zur genauen Berechnung des Materialbedarfs legt man den Lageplan am besten auf Millimeterpapier an.

Die meisten Grundstücke grenzen an drei Seiten an Nachbargrundstücke. Üblicherweise wird hier 125 cm hoher Maschendrahtzaun verwendet. Steht der Zaun direkt auf der Grenze, gehört er den Eigentümern beider Grundstücke. Ein Zaun eigener Wahl kann direkt an, aber nicht auf die Grenze gesetzt werden. Über hohe Rankgitter- oder Dichtzäune, die als Sichtschutz erwünscht sein können, sollte man sich mit den Nachbarn verständigen.

Holzzäune

Das klassische Selbermacher-Material Holz bietet auch bei Zäunen viele Vorteile: Es ist relativ einfach zu verarbeiten, bietet unendliche Gestaltungsmöglichkeiten und ist überall verfügbar. Schon allein bei fertigen Zaunelementen ist die Auswahl fast unüberschaubar, denn neben den traditionellen Formen wie Staketen-, Latten- und Jägerzaun gibt es viele Varianten von dekorativ gestalteten Zaunfeldern.

Eine Sonderrolle spielen Staketenzäune aus gespaltenen Stämmchen, die mit Drahtverbunden und aufgerollt angeboten werden. Sie eignen sich für leichte, schnell montierte Einfassungen, die um Kurven geführt werden können. Sie passen zu naturnahen Gärten und ländlichen Häusern.

Dasselbe gilt für Bohlenzäune. Mit ihnen lassen sich große Grundstücke schnell und relativ preiswert einfassen. Um Kinder oder Tiere am Verlassen des Gartens zu hindern, taugt er jedoch nicht. Sicht- und Lärmschutzwände sind eigentlich mehr als Zäune, doch gerade an verkehrsreichen Straßen übernehmen sie oft deren Funktion. Da sie meist aus Holz gebaut werden, lassen sie sich auch gut mit Holzzäunen kombinieren.

Natürlich haben auch Holzzäune ein paar Nachteile: Sie haben nur eine begrenzte Lebensdauer, auch wenn Imprägnierung, Anstrich und fachgerechte Verarbeitung eine Menge bringen. Der Zaun sollte auf jeden Fall regelmäßig gestrichen werden, damit er geschützt ist und gut aussieht. Gelegentlich wird auch unbehandeltes Holz für Zäune verwendet. Es ist preiswerter in der Anschaffung, spart Arbeit und Geld, weil es nicht gestrichen wird und kann problemlos entsorgt werden.

Fazit

• Holzzäune eignen sich als dekorative Einfassung ebenso wie als sichere Einfriedung.

• Das natürliche Material passt am besten zu traditionellen, ländlichen Häusern.

• Holzzäune können in Farbe und Form leicht an die übrigen Gartenbauten angepasst werden.

  1. Fundament giessen© jalag-syndication.deFundament giessenZoom

    Bei einem Zaun direkt am Fußweg wird zunächst geprüft, ob betonierte Wegekanten stören können. Danach entscheidet sich, ob fertige Punktfundamente passen oder die Fundamente selbst gegossen werden müssen.

  2. Pfostenschuh einsetzen© jalag-syndication.dePfostenschuh einsetzenZoom

    Hier wurden Fundamente selbst gegossen. Der Pfostenschuh, der mit eingegossen wird, liegt auf Hilfshölzchen in der richtigen Höhe

  3. Pfosten zuschneiden© jalag-syndication.dePfosten zuschneidenZoom

    Ist die Höhe des Zauns ermittelt, werden die Pfosten zugeschnitten und gestrichen. Hier wurden vorlackierte Teile verwendet.

  4. Schnittstellen streichen© jalag-syndication.deSchnittstellen streichenZoom

    Die Schnittstellen werden satt mit Holzschutzgrund gestrichen und anschließend mit zweifachem Farbauftrag versiegelt. Das ist wichtig, da das Holz nur so gegen Feuchtigkeit von unten und damit gegen Fäulnis und Pilzbefall geschützt ist.

  5. Pfosten einsetzen© jalag-syndication.dePfosten einsetzenZoom

    Wenn der Beton abgebunden hat und die Pfostenschuhe belastbar sind, werden die Pfosten eingesetzt und Stück für Stück mit Wasserwaage exakt ausgerichtet. Eine Schraubzwinge hält sie dabei in der Position.

  6. Löcher vorbohren© jalag-syndication.deLöcher vorbohrenZoom

    Die Schraubenlöcher werden vorgebohrt, damit das Holz nicht reißt. Für die 8 x 60-mm-Schrauben werden 8-mm-Löcher vorgebohrt.

  7. Pfosten festschrauben© jalag-syndication.dePfosten festschraubenZoom

    Beim Einschrauben ist die Knarre mit Stecknuss hilfreich. Es müssen schließlich sechs Schrauben pro Pfosten eingesetzt werden und das ist mit einem einfachen Schraubenschlüssel mühsam.

  8. Tür einsetzen© jalag-syndication.deTür einsetzenZoom

    Auch die Löcher für die L-Beschläge werden vorgebohrt. Brettabschnitte dienen als Maß. So sitzen die Bohrungen an allen Pfosten auf gleicher Höhe.

Selberbauen mit Fertigteilen

Fundamente

Sobald feststeht, welches Material verwendet werden soll, muss noch einmal gemessen werden: Diesmal geht es um die exakte Position der Fundamente.

Zunächst setzt man an beiden Endpunkten des Zauns Stäbe und spannt dazwischen eine Schnur – sehr straff, damit sie sich nicht bewegen kann. An dieser Linie entlang werden jetzt die Längen von Pfosten und Zaunelementen abgesteckt; die Position der Pfosten muss sehr exakt markiert werden, denn bei der Montage von fertigen Zaunelementen gibt es kaum Spielraum. Etwas einfacher ist es bei selbstgebauten Holzzäunen oder Maschendrahtzäunen: Hier lassen sich leichte Abweichungen noch ausgleichen.

Bodenwellen und Geländeneigungen

Bei ebenem Gelände spielt es keine Rolle, ob starre oder beweglichere Zaunelemente verwendet werden. Die Pfosten haben alle dieselbe Höhe, ebenso die Befestigungspunkte der Zaunfelder.

Auch bei kleinen Bodenwellen kann man die Waagerechte halten. Im schlimmsten Fall müssen einzelne Zaunfelder unten etwas gekürzt oder (wenn er tiersicher sein soll) verlängert werden. Anders bei Gelände mit deutlichem Gefälle. Die Zeichnungen unten zeigen zwei Möglichkeiten: Bei den Zäunen oben und Mitte sind die Felder abgetreppt montiert. Je steiler der Hang, desto kürzer müssen die Zaunfelder sein, damit der Zaun der Neigung angepasst werden kann. Der Zaun wird dabei nie ganz tiersicher, weil unten Dreiecke offen bleiben.

Der dritte Zaun verläuft so schräg wie das Gelände; die Latten sind nur mit je einer Schraube am oberen und unteren Querriegel befestigt und stehen wie die Pfosten lotrecht. Auch Maschendrahtzäune lassen sich so montieren, denn das Drahtgeflecht kann schräg zwischen den senkrecht stehenden Pfosten gespannt werden.

Große Lücken unterm Zaun lassen sich mit einem massiven Sockel verhindern. Er wird abgetreppt den Hang hinuntergeführt, wobei jede Stufe so lang sein muss wie ein Zaunelement plus Pfosten.

Garten mit Maschendrahtzaun© jalag-syndication.deGarten mit MaschendrahtzaunZoom

Garten mit Maschendrahtzaun

© jalag-syndication.de

Garten mit Maschendrahtzaun

Draht und Gitter

Zäune aus Drahtgeflecht oder Gittermatten gehören unter ästhetischen Gesichtspunkten sicher nicht zu den Favoriten, doch sie haben so viele Vorzüge, dass sie für die meisten Haus- und Gartenbesitzer unentbehrlich geworden sind. Für Pflanzenfreunde sind Maschendraht- und Gitterzäune als Rankhilfe für Kletterpflanzen ideal. Und es gibt keine platzsparendere begrünte Sichtschutzwand als einen mit Efeu bewachsenen Drahtzaun.

Drahtgeflecht ist überall erste Wahl, wo lange Grenzen sicher und preiswert eingezäunt werden müssen. Mit passenden Pfosten, Spannstäben, Klammern und Drahtspannern lässt es sich sehr gut selbst verarbeiten. Beinahe noch einfacher ist die Montage von Gittermatten, da die festen Elemente nur an den Pfosten festgeschraubt werden müssen. So bleibt als einziger Nachteil das zunächst etwas schlichte Aussehen dieser Zäune.

Pfostenschuh© jalag-syndication.dePfostenschuhZoom

Pfostenschuh

© jalag-syndication.de

Pfostenschuh

Punktfundament© jalag-syndication.dePunktfundamentZoom

Punktfundament

© jalag-syndication.de

Punktfundament

Für den festen Stand: Pfostenschuhe zum Einbetonieren, Bodeneinschlaghülsen, Punktfundamente. Eingegrabene Pfosten brauchen guten Wasserabzug.


Preise oder Fazit

• Maschendrahtzäune sind eine gute kinder- und tiersichere, preiswerte Einfriedung.

• Gittermattenzäune haben dieselben Vorteile, sind aber noch langlebiger und sicherer.

• Hohe Zäune eignen sich mit Kletterpflanzen begrünt hervorragend als Sichtschutz.

  1. Streben und Pfosten verschrauben© jalag-syndication.deStreben und Pfosten verschraubenZoom

    Maschendraht Anfangs- und Endpfosten von Drahtzäunen müssen mit einer Diagonalstrebe abgestützt werden, denn sie haben viel Zug auszuhalten. Der Zaun muss schließlich sehr straff gespannt werden. Nicht nur die Pfosten, auch die Streben brauchen Betonfundamente.

    Die Streben und die Pfosten werden miteinander verschraubt(Bild links). Dafür gibt es als Anschlussstück eine besondere Schelle. Erst beim Aufschieben der Schelle wird der Pfosten exakt ausgerichtet.

  2. Spanndraht einfädeln© jalag-syndication.deSpanndraht einfädelnZoom

    Die Enden des Spanndrahts werden in die Bohrung der Stifte im Drahtspanner eingefädelt und mit dem Schlüssel aufgewickelt. So wird der Draht gespannt. Als erstes wird der oberste Spanndraht angebracht. Die Maschen des Drahtgeflechts werden später aufgebogen, so dass der Draht eingelegt werden kann. Dann die Maschen wieder schließen.

  3. Spannstab einsetzen© jalag-syndication.deSpannstab einsetzenZoom

    Schließlich wird der Spannstab durch die Maschen am Rand des Geflechts geführt und in die Schellenhaken eingehängt. Erst jetzt werden die Schrauben der Schellen endgültig festgezogen.

  4. Perfekter Abschluss© jalag-syndication.dePerfekter AbschlussZoom

    So sieht ein perfekter Abschluss aus: Der Spannstab steckt oben, in der Mitte und unten in den Schellenhaken und hält das Drahtgeflecht gleichmäßig gespannt.

  1. Zaunpfosten einbetonieren© jalag-syndication.deZaunpfosten einbetonierenZoom

    Die Zaunpfosten werden direkt einbetoniert. Dazu wird ein quadratisches Loch ausgehoben, der Pfosten eingesetzt und mit Hilfe von vier Latten ausgerichtet. Die Latten mit Schraubzwingen fixieren. Sie stützen den Pfosten, bis der Beton abgebunden hat.

  2. Zaunfelder befestigen© jalag-syndication.deZaunfelder befestigenZoom

    Zur Befestigung der Zaunfelder gibt es Montageplatten, die aufgeschraubt werden und jeweils beide aneinanderstoßenden Gittermatten einklemmen. Das funktioniert auf gerader Strecke (Bild) und bei großwinkligen Innenecken. Bei diesen Ecken werden die beiden rechtwinklig aufeinandertreffenden Gitter von der Montageplatte erfasst. Für Außenecken und Innenecken mit kleineren Winkelmaßen gibt es spezielle Eckpfosten.

  3. Tor montieren© jalag-syndication.deTor montierenZoom

    Das passende Tor wird mit je einem Durchschraubkloben oben und unten am Pfosten befestigt. Die Kloben durchstecken, Mutter aufschrauben und das Tor so justieren, dass es genau parallel zum Pfosten hängt. An den gegenüberliegenden Pfosten wird der Anschlagkasten für das Schloss geschraubt.

  4. Gitter befestigen© jalag-syndication.deGitter befestigenZoom

    Zum Befestigen der Gitter ist der Endpfosten mit angeschweißten Bögen versehen. Bögen und Zaunmatten werden mit speziellen Schellen verbunden. Das geht schnell und ist sehr haltbar.

Am liebsten pflegeleicht

Sockel und Mauern

Sockel und Pfeiler aus Mauerwerk oder Beton passen sowohl zu Holzzaunfeldern als auch zu Metallelementen. Der Aufwand ist erheblich größer als beim normalen Zaunbau, die Haltbarkeit allerdings auch.

Als erstes muss ein frostfrei gegründetes Fundament geschüttet werden. Dafür hebt man einen 80 bis 100 cm tiefen Graben aus, der an allen Seiten etwa 5 cm breiter sein sollte als der Sockel. Nach dem Durchtrocknen kann gemauert werden. Eine Richtschnur garantiert, dass die Steinlagen genau waagerecht geraten. Einfacher ist die Arbeit mit stapelbaren Elementen, die mit Beton ausgegossen werden. Sie sehen aus wie Natursteine, sind jedoch viel leichter und vor allem leichter zu verarbeiten.

Wer glatte Oberflächen haben möchte, kann Sockel und Pfeiler auch ganz aus Beton gießen und später verputzen. Niedrige Sockel lassen sich leicht herstellen, Pfosten erfordern viel Sachkenntnis.

Zaun in grün© jalag-syndication.deZaun in grünZoom

Zaun in grün

© jalag-syndication.de

Zaun in grün

Alu und Eisen

Praktisch unverwüstlich und wegen ihrer meist traditionellen Formen auch zeitlos sind Zäunfelder als Aluminium. Die Pulverbeschichtung ist erheblich langlebiger als jeder Anstrich und die Pflege beschränkt sich darauf, die Gitter gelegentlich zu reinigen.

Kostspielig, aber als Einfriedigung für alte Stadthäuser am schönsten sind Zäune aus Eisen. Gelegentlich bekommt man gebrauchte Elemente zu kaufen, die nur entrostet und neu gestrichen werden müssen. Neue Elemente brauchen so wenig Pflege wie Alu-Zäune, da Eisen verzinkt und in der gewünschten Farbe pulverbeschichtet wird.

Preise oder Fazit

• Zäune als Aluminium oder Eisen sind besonders langlebig und brauchen kaum Pflege.

• Sie sind die beste Einfriedung für historische Häuser.

• Anstelle von Pfosten werden üblicherweise gemauerte Pfeiler und Sockel eingesetzt.

  1. Lieferung Zaunfelder© jalag-syndication.deLieferung ZaunfelderZoom

    Die nach Maß gefertigten Zaunfelder werden gut verpackt geliefert, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.

  2. Pfosten aufsetzen© jalag-syndication.dePfosten aufsetzenZoom

    Die Stahlschuhe für die Pfosten werden auf den Mauersockel geschraubt, der Pfosten darüber geschoben.

  3. Zaun ausrichten Wasserwaage© jalag-syndication.deZaun ausrichten WasserwaageZoom

    Mit Hilfe der Wasserwaage werden die Zaunfelder probeweise eingesetzt, dann die Bohrlöcher zur Befestigung der Felder markiert.

  4. Zaunfelder anschrauben© jalag-syndication.deZaunfelder anschraubenZoom

    Die Zaunfelder werden mit Winkeln befestigt. Sie stehen vorläufig auf Leisten.

  5. Befestigungsplatten © jalag-syndication.deBefestigungsplatten Zoom

    Für die Torscharniere gibt es Befestigungsplatten mit Justierschraube.

  6. Schließblech anbringen© jalag-syndication.deSchließblech anbringenZoom

    Das Schließblech wird angebracht, sobald das Tor genau ausgerichtet ist.

SELBER MACHEN 04/2008

zurück zu „Draht & Eisen

Arbeitspause

Wer den „Sägen-Führerschein“ in der Tasche hat und sich sein Brennholz aus dem Wald holen will, sollte gut ausgerüstet sein und die wichtigsten Regeln noch mal durchgehen.

>>

Sägekurs

Wer sein Feuerholz aus dem Wald holen will, braucht den „Motorsägen-Führerschein“, sonst gibt es keine Erlaubnis vom Förster. Wir haben einen Lehrgang für den sicheren Umgang mit der Motorkettensäge besucht.

>>

Schutzhose

Eine Kettensäge haben Sie. Einen Baum, den Sie fällen wollen auch. Doch Halt - bevor Sie loslegen, müssen Sie sich noch richtig anziehen! Schutz für Augen, Ohren, Hände und Füsse ist vorgeschrieben. Und eine Schnittschutzhose. Hier steht, welche Sie kaufen und tragen sollten.

>>

Igelbau

Unsere Igelvilla dient den putzigen Stacheltieren als Schlaf-, Futter- und Überwinterungs- Quartier. Ein Blick ins Innere verrät die durchdachte Aufteilung.

>>

Herbstbunte Allee

Hier finden Sie viele kreative Ideen für Ihre Gartengestaltung im November. Die SELBER MACHEN-Redaktion hat alle Tipps und Tricks für Sie bereit gestellt.

>>

Spaltaxt Gardena 1600 S

Regelmäßig testet die selbermachen-Redaktion für Sie verschiedene Geräte: Diesen Monat die Spaltaxt Gardena 1600 S sowie die Klemmsia "Combiteil" und "Cornet"

>>